Lui-Hill_Foto-Nicolas-Blanchadell-686x1024 Lui Hill

Freitag, 8. Oktober (live, Filter Stage)

Sein Sound verbindet viele Stile und Einflüsse. Es bleibt immer angenehm eklektizistisch bei LUI HILLs Musik. Positiv unberechenbar könnte man sagen. Oder einfach musikalisch divers. Die Einflüsse reichen von Soul über Hip Hop bis hin zum Jazz, fangen bei ruhigen Pianoklängen an, wandern über soulige Parts bis hin zu beinahe zwingend tanzbarem Funk – die Grenzen setzt nur der Musiker selbst.

Das erste, autobiographische Album bildete inhaltlich verschiedene Herangehensweisen an Nähe und Distanz, an Trauer und Verlust, Hoffnung und Perspektivwechsel ab. Ehrlichkeit, die nicht immer leicht zu verdauen war, aber eine solche Nähe zum Künstler und seiner Musik aufbaute, dass man beinahe selber die Flucht antreten wollte. HILL setzte sich mit dem Ende einer Beziehung, der Familie, dem Tod seines Vaters auseinander. Ein Album aus der Schockstarre. Man ahnte jedoch das Licht am Ende des Tunnels.

In diesem Licht erstrahlen nun die neuen Tracks von LUI HILL. Musik aus dem, was nach der Dunkelheit kommt. Man hört ein bisschen Augenzwinkern und eine ganze Menge Spaß, man hört eine andere Lebensphase. So schön die vorangegangene Melancholie und Schwere war, so sehr kann man sich nun von der neu gewonnenen Energie mitreißen lassen. HILL will nicht nur seine Zuhörer*innen, sondern vielmehr auch sich selbst mit seiner Musik immer wieder überraschen, sich im Studio ein ums andere Mal neu erfinden.

https://luihill.com/